Praxis

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1996 schloss ich mein Examen zum Physiotherapeuten ab, 1999 -2005 absolvierte ich mein Studium im Bereich Osteopathie, welches ich in Gent , Belgien 2005 mit dem D.O. abschliessen konnte. 2006 folgte dann der Abschluss zum Bsc.(hons) Ost. in London, GB. Von 2009-2011 folgte ein Masterstudium mit dem Abschluss MSc.Ost. in Innsbruck, Österreich. Diverse Fortbildungen im Bereich Manipulationen (kurze Hebel Techniken bei Prof. Laurie Hartmann, 2008, 2009) sowie Kinderosteopathie (2009) folgten. Seit 2011 arbeite ich auch am letzten Schritt, der Promotion.

Aktuell habe ich die OZKS Studie (Osteopathie bei zervikogenem Kopfschmerz) ins Leben gerufen.
Zusammen mit meiner Kollegin Ute Weins haben wir seit Juno 2015 sechzehn Osteopathen im Rahmen Ihrer Abschlussarbeiten in Deutschland und Österreich auf die Untersuchung vorbereitet. Bis Ende des Jahres untersuchen wir nun die Wirksamkeit dreier osteopathischer Behandlungen auf das Krankheitsbild zervikogenen Kopfschmerz.
Hier benötige ich Ihre Hilfe: Wir suchen Patienten mit zervikogenem Kopfschmerz, welche kostenfrei behandelt werden. Weitere Informationen können Sie dem Poster zu entnehmen.

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In meiner täglichen Praxis sehe ich eine bunte Mischung von Patienten jeden Alters. Viel Freude bereitet mittlerweile das Arbeiten mit den Kleinsten. Ca. 50 % meiner Patienten sind Säuglinge und Kinder. Durch absolvieren meiner Studiengänge und dem Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten kam ich ebenfalls zum publizieren derselben. Die Craniomandibuläre Dysfunktion- Störungen des Kiefergelenkes und Auswirkung auf die Körperperipherie- ist hier ein weiteres Steckenpferd. Mittlerweile konnte ich an einem Fachbuch die Coautorenschaft übernehmen. Das schreiben, verfassen und betreuen wissenschaftlicher Arbeiten ist so ebenfalls fester Bestandteil neben meiner Praxistätigkeit geworden. Die Praxis befindet sich in St. Andreasberg im Harz, eine Anfahrtsbeschreibung und die Adresse finden Sie auf der Kontakt-Seite.

Hinweise zur Praxis:

  • Bitte bringen Sie zur Behandlung ein großes Badetuch oder Laken mit.
  • Die Behandlung dauert etwa 45 bis 60 Minuten.
  • Geringfügige Verzögerungen sollten Sie bitte mit einkalkulieren.
  • Nehmen Sie sich bitte auch nach Ihrer Behandlung Zeit und Ruhe für sich selbst, da diese tiefgreifende Wirkung hat und die Effekte nachhaltig sein sollen.
  • Kinder und Jugendliche entscheiden selbst, ob ihre Begleitperson(en) während der Behandlung dabei bleiben sollen. Tipp: Kinder finden es immer toll, wenn sie etwas während der Behandlung vorgelesen bekommen, Kleinkinder haben meist ein Lieblingsspielzeug oder Teddy.
  • Sollten Sie Ihren Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich Sie, diesen spätestens 24 Stunden zuvor abzusagen, da sonst eine Ausfallgebühr berechnet werden muss.

Honorar:

Behandlungskosten

  • Die Abrechnung der Behandlungen erfolgt nach der Gebührenverordnung für Heilpraktiker.
  • Die Kosten, Anzahl und Dauer der Behandlungen richtet sich nach der Art der Beschwerden und dem Heilungsverlauf.
  • Als Richtlinie kann man mit 3-5 Behandlungen rechnen, eine Behandlungseinheit dauert 45 Minuten und kostet zirka 70 Euro.

Krankenkassen:

  • Osteopathie ist derzeit keine generell erstattungsfähige Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, jedoch ist zurzeit einiges im Umbruch. Einige Kassen übernehmen die Kosten für mehrere Behandlungen anteilig (meist bis zu 80%). Die Techniker Krankenkasse war hier Vorreiter seit Anfang 2012. Erkundigen sie sich aktuell, welche Kasse für die  osteopathischen Leistungen aufkommt unter: http://www.osteokompass.de
  • Die Kosten für die Behandlungen werden grundsätzlich von den Zusatzversicherungen für Alternativmedizin getragen.
  • Eine ärztliche Überweisung wird in der Regel nicht verlangt. Es ist ratsam, dass sich der Patient bei seiner Krankenkasse/ Zusatzversicherung über die Übernahme der Kosten informiert und eventuell eine Kostenabsprache beantragt.

Anmerkung:

Persönlich möchte ich anmerken, dass Osteopathie ein Handwerk ist, welches viel Hingabe und jahrelanges Training beinhaltet. Der Beruf ist bis dato in Deutschland nicht geregelt, es gibt nicht einmal Richtlinien. Praktisch kann sich jeder als Osteopath bezeichnen und nur wenige Kurse besucht haben. Das einzig bestehende Gesetz besagt, dass Physiotherapeuten nicht osteopathisch tätig sein dürfen, da nur ein Heilpraktiker oder Arzt Diagnosen stellen kann. Für den Patienten ergibt sich hieraus die Problematik, einen „guten“ Osteopathen zu finden und nicht einem „Scharlatan“ aufzusitzen. Eine Möglichkeit ist sicherlich die Mundpropaganda, ein Osteopath sollte aber 5 Jahre studiert haben und einen Abschluss zum D.O. (Diplom Osteopathen) haben, eventuell sogar einen akademischen Abschluss wie Bachelor oder Master (BSc. oder MSc.) in Osteopathie.