Osteopathie für Jugendliche

Wann kann Osteopathie helfen?

Osteopathie für Jugendliche

Neben Faktoren aus der Säuglings- und Kindheitsentwicklung (siehe auch „Osteopathie für Säuglinge“ und „Osteopathie für Kinder“) können gerade in der Entwicklungsphase der Jugend unter anderem folgende Aspekte osteopathisch gut behandelt werden.

Die nachfolgende Auswahl von Beispielen an Fehlhaltungen bzw. Fehlfunktionen soll zeigen, dass und wie Osteopathie problemlösend oder begleitend eingesetzt wird. Diese Beispiele haben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch sind die aufgezeigten Wege von Ursache und Folge in dieser Art zwangsläufig.

Bewegungsapparat:

  • Wirbelsäule, wie Skoliose (deutliche 3-dimensionale Abweichung von Form und Funktion der Wirbelsäule), Morbus Scheuermann (oder auch Adoleszentenkyphose; eine vermehrte Rundung der Brustwirbelsäule in der Jugend), immer jüngere Menschen mit Bandscheibenproblemen, Nackenschmerzen und weitere;
  • Beine und/oder Füße; Wachstumsschmerzen, vermehrter Zehenspitzengang, Knick-, Senk-, Plattfüße, funktionelle Knieprobleme,
  • Ungleichgewicht auf Höhe der Becken-Hüftregion
  • Beckenschiefstand; ist eine 3-dimensionale Torsion mit einer zwangsläufigen funktionellen Beinlängendifferenz. Sie ist häufig ein Ausdruck von Anpassung auf Ursachen, welche im Bereich des Bauches, Brustkorbes oder der Wirbelsäule liegen oder als Verletzungsfolge am Bein entstehen können.
  • Wachstumsschmerzen; unterschiedliche Gewebe im Körper wachsen zu bestimmten Phasen von der Embryonalzeit bis zum Abschluss der Entwicklung unterschiedlich schnell und so kann es insbesondere während der letzten großen Wachstumsphase in der Jugend zu deutlichen Konflikten kommen.
  • Nachbehandlung von Verletzungen oder Unfallfolgen.

Zähne, Kiefer und Kiefergelenk:

  • Zahn- und Kieferkorrekturen, besonders mit Hilfe fester Klammern/Spangen (Brackets) können die vitalen Kräfte stark beeinflussen. Dies kann sich unter anderem an Kopfsymptomen, Nackenbeschwerden oder Änderung der Gemütslage zeigen. Metaffer: Stellen Sie sich vor, sie müssten mit angezogener Handbremse auf einem Fahrrad einen Berg hinauf fahren – das kostet unnötige Kraft und bringt mitunter Substanzverlust.
  • Bruxismus; das insbesondere nächtliche Knirschen mit den Zähnen ist häufig Ausdruck seelischer Problematiken. Die Kauflächen sollten nur während der Nahrungszerkleinerung miteinander in Kontakt kommen. Das Bild des „Zähne Zusammenbeißens und durch“ oder Knirschens fördert somit kleine bestehende Ungleichgewichte im Kiefergelenk und kann somit zu einer Symptomauslösung führen, die sich ähnlich der oben beschriebenen äußern können.
  • Das Kiefergelenk kann in der Rolle des „Täters“, aber auch in der Rolle des „Opfers“, Probleme bereiten.

Stresssymptome, z.B. auf Höhe

  • des Magen-Darm-Traktes,
  • Kopfschmerzen oder Migräne.